SC Melle gewinnt die Teamwertung

Opitz als Gesamtsiegerin geehrt / Koordinator Fehling macht weiter

Am Sonntag hat zum Abschluss des 27. Ossencross-Cups die Siegerehrung im Sporthaus des Sponsors L&T in Osnabrück stattgefunden. Dabei standen Meller Läufer ganz oben auf dem Treppchen. Koordinator Wolf-Dieter Fehling aus Melle zog eine positive Bilanz.

„Wir sind rundum zufrieden und hatten in diesem Jahr Glück mit dem Wetter“, so das Fazit des Organisators vom SC Melle zur vierteiligen Serie. Auch der Teilnehmerrekord bereitete ihm Freude. Während 2017 bei drei Läufen (die Veranstaltung in Gretesch war wegen eines Sturms abgesagt worden) 817 Teilnehmer gezählt wurden, waren in diesem Jahr insgesamt 1371 Läufer dabei. Das entspricht einem Plus von rund 550 Läufern. Jede Einzelveranstaltung freute sich über Zuwachs. In Melle waren es 347 Sportler (im Vorjahr 272), in Bad Iburg 376 (324), in Bissendorf 334 (221), in Gretesch 314.

Ann-Christin Opitz vom SC Melle gewann die Frauenwertung, in die drei von vier Läufen einflossen. Opitz setzte sich auf der Mittelstrecke vor Christin Kulgemeyer (OTB) und Laura Marie Brockmann (LG Osnabrück) durch. Auf der Langstrecke errang Vereinskameradin Anja Bitter Silber hinter Marie Lienemann (Sportfreunde Lotte) und vor Clara Zagratzki (Rubbenbruchsee parkrun).

Bei den Männern setzte sich auf der Langstrecke Abdelmajeed Abdalla (Jede Oma zählt) vor Nils Huhtakangas (LG Osnabrück) und Daniel Knoepke (Solbad Ravensberg) durch. Auf der Mittelstrecke holte Linus Vennemann (LGO) den Sieg vor Matthias Kosmella (TV Georgsmarienhütte) und Eric Streit (LT Osnabrück Nord).

Der SCM hat vor dem TV Bad Iburg und Bünde die Teamwertung gewonnen. Im Schulklassement lief die Wilhelm-Fredemann-Oberschule aus Neuenkirchen hinter dem Gymnasium Bad Iburg und der Gesamtschule Schinkel auf Platz drei.

Auch die Siegerehrung an der Hasewelle im Osnabrücker Modehaus L&T sei sehr gut angenommen worden, berichtete Fehling: „Die Tribüne an der Welle war komplett besetzt, die Gäste standen auch am Geländer der ersten Ebene.“ 150 Läufer hätten an der Feierstunde mit Schnittchen und Getränken teilgenommen, schätzt der Gesamtkoordinator, der sich nach Wochen im Organisationsmodus nun auf einen entspannten Jahresabschluss freut.

Fehlings Frau glücklich

Die Auswertung der Laufserie habe dank eines neuen Systems und der Unterstützung durch Friedel Boberg (TV Georgsmarienhütte) deutlich weniger Arbeit gemacht als in den Vorjahren. 50 Stunden hat das Duo jüngst damit zugebracht – im Vergleich zu einst 150 Stunden „mit meiner selbst gebastelten Excel-Datei. Meine Frau ist richtig glücklich, dass ich nun nicht mehr so viel vorm Computer sitze.“

Das ist sicher auch ein Grund, warum Fehling zugesagt hat, 2019 erneut die Ossencross-Gesamtkoordination zu übernehmen. „Für das nächste Jahr hoffen wir auf eine weitere Steigerung der Teilnehmerzahlen.“ Die Termine für die vier Stationen Gretesch, Melle, Bissendorf und Bad Iburg sind noch nicht festgezurrt, aber der Rhythmus mit Läufen im Zweiwochentakt soll bleiben. „Das ist gut für die Auswertung, wenn man zwischen den Läufen etwas Luft hat.“

Von Heike Dierks

 

Erstellt von Peter Meinke | |   Leichtathletik
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