Organisatoren des Ossencross ziehen sehr positives Fazit / Lienemann und Abdallah als Gesamtsieger geehrt

Fast doppelt so viele Läufer wie im Vorjahr

 

Teilnehmerrekord, ein festlicher Rahmen und vollste Zufriedenheit bei den Organisatoren: Der 27. Ossencross-Cup ist mit einer großen Siegerehrung zu Ende gegangen.

 

150 Läufer waren ins Sporthaus von L&T gekommen, um sich ihre Urkunden, Pokale und Medaillen für die Gesamtwertung abzuholen. Mit so viel Zuspruch hatten die Organisatoren um Wolf-Dieter Fehling nicht gerechnet: Die Tribüne an der Hasewelle platzte aus allen Nähten. Auch oben auf der Empore war es schwer, noch einen Platz zu bekommen.

In jeder Altersklasse wurden die Sieger aus der Gesamtwertung der vier Läufe in Gretesch, Melle, Bad Iburg und Bissendorf gesondert geehrt. Vom jüngsten Teilnehmer, dem vierjährigen Conrad Escher, bis zum ältesten Läufer, dem 85-jährigen Andreas Ungemach (TV GMHütte), bekam jeder Podiumsplatzierte noch mal einen verdienten Applaus.

Als Organisator Fehling auf die Serie zurückblickte, kam er aus dem Strahlen gar nicht mehr heraus. 1371 Teilnehmer sind ein Rekord und fast 600 Läufer mehr als im Vorjahr – in dem es aber auch nur drei Läufe gab. „Es lief einfach super, auch weil es der Wettergott gut mit uns meinte. Nur in Iburg war es etwas crossiger“, meinte Fehling.

Positives Feedback kam auch von den beiden Gesamtsiegern Marie Lienemann (Sportfreunde Lotte) und Abdelmajeed Abdallah (Jede Oma zählt). „Das waren meine ersten Crosserlebnisse. Eine wirklich tolle Abwechslung für den Herbst“, meinte Lienemann, die auch Regen und Kälte nicht störte: „Gegen schlechtes Wetter kann man sich anziehen.“

Die 28. Auflage für 2019 ist bereits in Planung. Nach den technischen Verbesserungen durch Friedel Boberg (TV GMHütte), die den Organisatoren insbesondere bei der Verwaltung der Zeiten einige Arbeitsstunden ersparten, soll die Kommunikation weiter verbessert werden, um die Teilnehmerzahl noch einmal zu erhöhen. Einen fünften Lauf hingegen wird es nicht geben. „Alle zwei Wochen ein Lauf und in der Adventszeit die Siegerehrung. So ist es für alle am besten“, meinte Fehling.

Von Lennart Albers

 

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Erstellt von Peter Meinke | |   Leichtathletik
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